Osteoporose Diagnostik

Zur Diagnose der Osteoporose wird die Knochendichtemessung herangezogen, bei der der so genannte T-Wert ermittelt wird. Die Ermittlung des T-Wertes ermöglicht eine Aussage zum Knochenbruchrisiko anhand eines Vergleichs des gemessenen Knochendichtewertes mit dem Durchschnittswert junger erwachsener Frauen. Je niedriger der T-Wert ist, desto höher ist das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden.

Die Messung der Knochendichte (BMD – engl. für bone mineral density) erfolgt standadisiert. Am meisten verbreitet ist die Duale Röntgen-Absorptiometrie (DXA oder DEXA – engl. dual-energy-x-ray-absorptiometry). Auf ihr basiert auch die Osteoporose-Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und mit ihrer Hilfe wird der T-Wert ermittelt.

Die DXA wird seitens des Dachverbandes der deutschsprachigen Fachgesellschaften (DVO) empfohlen und kommt vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Oberschenkelhalses zum Einsatz.

Sie ist durch eine hohe Präzision und eine geringe Strahlenbelastung (Vergleichbar mit einem 4 h Aufenthalt „draußen in Garmisch-Partenkirchen) gekennzeichnet. Sie gilt in der Diagnostik als „Goldstandard“. Die Messung der Knochendichte zur Früherkennung ist derzeit im Regelfall keine Leistung der gesetzlichen Kassen.

Der Versicherte muss sie nur dann nicht selbst bezahlen, wenn vor der Messung ein Knochenbruch ohne erklärende Ursache (z. B. Sturz, Unfall) und zusätzlich ein Verdacht auf Osteoporose (Risikofaktoren) vorliegt. Wir sind die einzige Praxis des Landkreises GAP, die in diesem Fall die Abrechnungsmöglichkeit zu Lasten der Krankenkasse durchführt bzw. zu Ihrer Entlastung abrechnen kann.